Handball: Anständiger Abschied


 

GROSSSCHWABHAUSEN (gf). Das Abenteuer Landespokal ist für die Großschwabhäuser Handballer nach ihrem atemberaubenden Triumphzug beendet: Im Halbfinale vor 250 Zuschauern ließ sich Oberliga-Vertreter Sonneberg nicht vom Favoritenschreck überraschen.
"Sonneberg hat uns nicht unterschätzt, war voll bei der Sache und zeigte uns am Ende die Grenzen auf. Meine Mannschaft kann trotzdem stolz auf das Geleistete sein", so Fortuna-Trainer Dirk Heinemann nach dem Pokal-Aus seiner Schützlinge. Dass es diesmal nicht zu einer weiteren Pokalsensation reichte, lag einerseits am routiniert und konsequent auftretenden Gegner, zum anderen an der Nervosität der Großschwabhäuser. In der bis auf den allerletzten Platz gefüllten Großschwabhäuser Halle verschliefen die Gastgeber den Start und gerieten 0:4 ins Hintertreffen. "In der Anfangsphase waren wir viel zu nervös und übermotiviert", bemängelte der Coach. Die dürftige Trefferquote blieb auch danach das Hauptproblem der Großschwabhäuser. Die Südthüringer dagegen wurden immer sicherer in ihren Aktionen und nutzten die Torchancen konsequent aus. Bis zur Halbzeit erspielten sich die Gäste so einen komfortablen 18:11-Vorsprung. "Bereits zur Pause war klar, dass es diesmal keine Pokalsensation geben wird", so Heinemann. Auch nach Wiederbeginn blieb Sonneberg die dominante Mannschaft und ließ in keiner Phase mehr Zweifel am Sieg aufkommen. Auf Großschwabhäuser Seite bewies zumindest Jörg Heinemann mit seinen sieben Treffern Torgefahr. Oft wurde er dabei exzellent von Martin Ehm freigespielt. Trotz des Rückstands kämpften die Fortunen vorbildlich bis zum Schluss und hielten den Rückstand in Rahmen. "Die Atmosphäre in der Halle war einfach phantastisch. Wir sind mit Anstand ausgeschieden und können uns nun voll auf die Punktspiele konzentrieren.", resümierte der Trainer.


TA 18.02.2007   

 

 

 

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