Am Favoriten gescheitert vor großer Kulisse


 

Großschwabhausen. (tlz/epp) Aller guten Dinge sind eben doch nur drei: Nachdem der Handball-Landesklassist Fortuna Großschwabhausen drei Oberligisten aus dem Landespokal geworfen hatte, wies ihn jetzt der vierte in die Schranken - durch das 28:38 gegen den HV Spielzeugstadt Sonneberg ist der Finaltraum ausgeträumt. "Der Favorit hat - auch in dieser Höhe - verdient gewonnen", sagt der Trainer Dirk Heinemann. Doch trotz der Niederlage herrschte unter den mindestens 250 Zuschauern beider Vereine in der Halle eine Art Volksfeststimmung: "Die Mannschaft hat Großes geleistet und unter den reichlich 800 Großschwabhausenern für eine echte Euphorie gesorgt", fügt er hinzu. Nun könne man sich "endlich" wieder auf den noch viel Spannung versprechenden Kampf um den Staffelsieg konzentrieren.
Die Partie begann mit einer Schweigeminute für den verstorbenen Lutz Meysel: "Der begeisterte Handball-Fan war 50 Jahre lang aktiv im Verein und verpasste kein Spiel", sagt Heinemann. - Fortuna verschlief den Start, man warf ungenau und lag schnell 0:4 zurück. Erst in der elften Minute gelang beim 3:6 das erste Tor aus dem Spiel heraus. Man vergab Hundertprozentige, die souverän aufspielenden Gäste konnten ihren Vorsprung ausbauen. Und auch nach dem 11:18 zur Pause änderte sich daran nichts: "Zu deutlich waren die Unterschiede im Spielaufbau und bei der Chancenverwertung", sagt Heinemann. Nur der Kreisspieler Jörg Heinemann war echt torgefährlich und mit sieben Treffern der beste Schütze der Fortunen. Ein ums andere Mal wurde er von Martin Ehm gut in Szene gesetzt. "Alle Spieler haben bis zum Schluss gekämpft und damit trotz des klaren Rückstandes Größe gezeigt", sagt Heinemann. Statistik


TLZ 18.02.2007   

 

 

 

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