Handball: Krimi und Klassenkampf

 

WEIMAR/APOLDA (gm). Es ging heiß her im Handball-Bezirkspokal: Während allein schon die Teilnahme an der Endrunde für die Großschwabhäuser Frauen ein Erlebnis war, ging es für die Männer hauptsächlich ums Prestige.

In eigener Halle in der Endrunde des Bezirkspokals - für die Handballerinnen von Fortuna Großschwabhausen schlug am Sonntag eine große Stunde. Das Team fristet ansonsten in der Volkssport-Liga ein meist unauffälliges Dasein und traf diesmal auf Gegner anderen Kalibers. Trotz klarer Niederlagen gegen die Reserven von Motor Gispersleben (13:24) und SSV Saalfeld (12:19) waren die Fortuna-Frauen am Ende durchaus zufrieden. Sie sammelten wertvolle Erfahrungen für zukünftige Trainingseinheiten. In Zweikampf-Verhalten und Wurf-Ausbeute gibtes für sie viel zu tun.

Die Großschwabhäuser Männer sind da ein Stück weiter, wie sie im Pokal-Derby beim HSV Apolda III bewiesen. Der frisch gebackene Landesliga-Aufsteiger gegen das Schlusslicht der Verbandsklasse - es war eine ganz klare Angelegenheit. Von Beginn an machten die Gäste Druck und konnten sich den Luxus leisten, locker durchzuwechseln. Mit einem 44:23-Sieg verließen sie die Seelenbinder-Halle. Erfreulich aus Apoldaer Sicht war der Auftritt von Karsten Richter: Immerhin sieben Treffer erzielte der 17-Jährige.

Im Finalturnier am 19. Mai in Saalfeld trifft Großschwabhausen zum wohl vorerst letzten Mal auf den alten Rivalen HSV Weimar.

TA 23.04.2007

 

 

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