GROSSSCHWABHAUSEN (hdr). Das Spitzenspiel in der Handball-Volkssportliga der Männer war die erwartet knappe Angelegenheit: Großschwabhausen II und die Gramontschen Tiger Apolda trennten sich unentschieden 29:29.
Ohne Niederlage schließen die Handball-Männer von Fortuna Großschwabhausen II und Gramontsche Tiger Apolda die Hinrunde der Volkssportliga ab. In einem dramatischen Spitzenspiel trennten sie sich am Dienstagabend 29:29 (12:13).
Vor dem Spiel hätten die Apoldaer das Angebot eines Remis wahrscheinlich sofort akzeptiert - immerhin verstärkte sich Großschwabhausen mit vier Spielern aus dem Landesklasse-Kader. Nach der Partie jedoch ärgerten sich die Tiger ein wenig über den unglücklichen Punktverlust. Nach einem 7:4-Rückstand machten sie ihr wohl bestes Spiel der Saison, spielten die Angriffe konsequent aus und lauerten immer wieder mit Erfolg auf die beste Wurfposition. Zudem erwischte der eingewechselte Christian Gelfert im Tor einen sehr guten Tag. Die Tiger glichen aus und lagen nach dem 8:9 bis zur Pause stets in Front. Beim 16:20 in der zweiten Hälfte waren es sogar vier Tore Differenz. Nach dem 20:24 jedoch kippte die Partie, als zwei Zeitstrafen die Tiger auf vier Feldspieler dezimierten. Beim 24:27 ging Fortuna auf Manndeckung über und glich zum 28:28 aus. In der turbulenten letzten Minute ging Apolda noch einmal in Führung und nahm 15 Sekunden vor Schluss eine Auszeit - bloß keinen Ballverlust mehr riskieren! Prompt passierte genau dieser, und per Konter glich Großschwabhausen mit dem Schlusspfiff aus. Allerdings gab es nach der wohltuend fairen Partie einen bitteren Nachklang: Großschwabhausen setzte möglicherweise einen Spieler unter falschem Namen ein - die Wertung ist somit noch nicht endgültig.
Großschwabhausen: Raab; Thümmel 5, Geyerbach 5, Sauer 1, Sommer 5, Große 1, Hause 1, Buder, Zufelde 5, Nawrodt, Engelmann 4, Goebel 2.
Tiger: Gelfert, Neuland; Letsch, G. Zadow, Wagner, R. Zadow, Marschalek 2, Diederich 3, Riel 3, Müller 8, Mönch 2, Schuchert 11.
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