Handball: "Wir können nur gewinnen"

 

GROSSSCHWABHAUSEN (gf). In der 2. Runde des Landespokals empfangen heute die Großschwabhäuser Handballer Oberligist Erfurt/Bad Langensalza. TA sprach vor dem Schlagerspiel mit Trainer Dirk HEINEMANN.

In der 1. Runde eliminierte Ihr Team Landesligist Könitz. Lässt der "Pokalschreck" eine weitere Überraschung folgen?

Der Pokalwettbewerb ist ein nettes Zubrot. Die Mannschaft hat die Gelegenheit, sich mit einem höherklassigen Kontrahenten zu messen. Eine willkommende Abwechslung für Verein und Zuschauer. Für mich zählen aber in erster Linie die Landesklasse-Punktspiele.

Worauf wird es ankommen?

Der Gegner ist ein ganz anderes Kaliber, der von seiner Aggressivität und Erfahrung profitieren will. Ich denke, konditionell können wir mithalten, der Rest ist eine Frage der Taktik.

Wie stellen Sie das Team ein?

Im Vorbereitungsspiel gegen den HSV Apolda haben wir gezeigt, dass wir durchaus mithalten können. Wichtig wird sein, dass das Team ohne Druck, aber mit der nötigen Konzentration bei der Sache ist. Darüber hinaus muss das gefährliche Konterspiel der Gäste unterbunden werden. Das war in den letzten Trainingseinheiten Schwerpunkt. Unser Vorteil könnte sein, dass wir etwas eingespielter sind als der Gegner.

Können Sie heute die Bestbesetzung aufs Parket schicken?

Bis auf Steffen Knittel, der an einer Knieverletzung laboriert, ist personell alles an Deck.

Hand aufs Herz. Wie schätzen Sie die Chancen ein, in die nächste Runde zu kommen?

Wie gesagt: Wir sind Außenseiter und können nur gewinnen. Unterschätzt uns der Gegner, ist eine Überraschung drin.

TA 20.10.2006   

 

 

 

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