Großschwabhausen/Apolda. (tlz/mj) Landesklassist Großschwabhausen ärgert wieder einmal einen "Großen" und trifft in der nächsten Runde auf die Geraer "Postler", die sich im Spiel gegen HSV Apolda durchsetzten. Als wirklicher Pokalschreck entpuppten sich die Handballer des SV Fortuna Großschwabhausen. Nach dem sie schon den Oberligisten Erfurt/Bad Langsalza als Verlierer vom Feld schickten, sollte mit dem SV Hermsdorf II wieder eine Oberligamannschaft geschlagen werden. In der proppevoll mit Fans gefüllten Großschwabhäuser Halle sah es anfangs nicht gut für die Jungs unter Dirk Heinemann aus. Krankheitsbedingt musste auf einigen Positionen umgestellt werden. Doch war im Spiel der klare Klassenunterschied kaum zu erkennen. Die Großschwabhäuser fighteten sich immer wieder ran, so dass der Abstand zur Halbzeit (10:12) gerade mal zwei Tore betrug. Beide Abwehrreihen ließ?en kaum Tore direkt aus dem Spiel zu. In der 48. Minute noch im Rückstand (18:19), zeigten sie in den letzten Minuten Powerplay-Handball und warfen am Ende Hermsdorf mit 24:22 aus der Halle. Nicht zuletzt Roy Krumbholz´ wichtige Parade 30 Sekunden vor Schluss ließ die Mannschaft und die Fans jubeln. Der nächste Riese, der zu Fall gebracht werden soll, ist dann der Post SV Gera, gegen den sich die Apoldaer nicht durchsetzten konnten. Der dezimierten Apoldaer Truppe hatte am Ende 29:31 (14:12) einfach die Kraft und Konzentration gefehlt.
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