Pokal AUS in Großschwabhausen

 

Am Samstag reisten die Posthandballer zum THV- Pokal Viertelfinale nach Großschwabhausen. Eine von der Papierform her klare Angelegenheit für den Oberligisten, spielt doch Großschwabhausen zwei Klassen tiefer in der Landesklasse 3.
Nimmt man jedoch die momentane Situation beider Mannschaften im laufenden Spieljahr dann relativiert sich das Bild. Der Gastgeber in den Punktspielen bisher ungeschlagen mit dem klarem Ziel Aufstieg in die Landesliga und zwei Pokalerfolgen gegen Oberligisten (Erfurt und Hermsdorf II) schwimmt momentan auf einer Welle des Erfolgs. Die Gäste aus Gera hingegen befinden sich nach einem guten Start ihn die Saison momentan in einem sportlichen Tief und können alles andere als selbstbewusst in so einen Pokalfight gehen.
Allen war klar das wird ein ganz enges Spiel und nur wenn es den Spielern um Trainer Waldenburger gelingt eine Leistungssteigerung nachzuweisen kann man dieses Spiel gewinnen.
Mit diesem Willen und Kampfgeist gehen die Gäste auch in das Spiel. Die Abwehr steht gut und man geht mit 2:0 in Führung. Doch schon in dieser Anfangsphase versäumt es die Post sich abzusetzen, um die nötige Ruhe einziehen zu lassen in Spiel. Viele ausgelassene Chancen im Angriff und einfache Fehler im Spielaufbau lassen den Gastgeber immer auf Schlagdistanz. Zwar führen die Gäste bis zum 8:6 ständig doch allmählich baute man den Gastgeber auf. Beim 11:9 erstmals zwei Tore Führung für Großschwabhausen und mit 11:10 geht es in die Kabine.
Allen ist klar der Weg zum Sieg führt nur über eine Steigerung im Angriffsspiel. Doch leider knüpften die Postler nahtlos an das schwache Angriffsspiel der ersten 30 Minuten an. Zudem stand die Abwehr nicht mehr so sattelfest wie die ersten Minuten und so war es nicht verwunderlich, das der Gastgeber bis Mitte der zweiten Halbzeit ständig in Führung liegt. Kämpfgeist und Siegeswille hingegen kann man den Geraern nicht absprechen. Durch diesen kommt man auch zurück ins Spiel und ist beim Spielstand von 16 :16 wieder auf Augenhöhe. Jetzt kann man das Spiel für sich entscheiden. Bis zum 21:19 liegen dann auch die Gäste ständig mit ein / zwei Toren in Führung. Doch die nach wie vor bestehende Abschlussschwäche vorm gegnerischen Tor verhindert den Sack zuzumachen. Und so kommt es wie es kommen muss. Großschwabhausen gelingt in den Schlussminuten der Ausgleich, die Halle erwacht endgültig und peitscht ihre Mannschaft nach vorn. 58. Minute- zeigt die Hallenuhr- 22:22 der Spielstand und die Gäste im Angriff. Wieder gelingt es nicht einen Angriff in dieser Phase erfolgreich abzuschließen. Der Gastgeber hingegen macht es besser und geht mit 23:22 in Führung. Noch 45 Sekunden sind zu spielen, die Gäste gehen zur Manndeckung über und kassieren das 24:22. Die Entscheidung.
Glückwunsch nach Großschwabhausen für einen letztendlich verdienten Sieg !


P. Nedved, Ch. Szlapka, L. Möbus --- K. Krech (7 Tore), M. Grützbach (7), S. Teichmann, D. Botor (4), E. Pfeifer, J. Mühlberg (1), St. Haupt, A. Schnöd (2), M. Seime (1) und D. Wiesner.

   

 

 

 

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