Handball: Fortunas dritter Streich

 

GROSSSCHWABHAUSEN/APOLDA (kbe). Was für ein Coup: Die Großschwabhäuser Handballer warfen tatsächlich den dritten Oberligisten aus dem Landespokal und stehen im Halbfinale. Das erreichten auch die Apoldaer Frauen.
Die Handballer von Fortuna Großschwabhausen genießen scheinbar den uneingeschränkten Segen ihrer Namensgeberin. Bereits zum dritten Mal traf der Landesklasse-Spitzenreiter im Pokal auf einen Oberligisten - und ließ deren Titelträume zerplatzen wie eine Seifenblase. Standesgemäß gingen die Gäste vom Post SV Gera zunächst 0:1 in Führung. Doch die Fortunen hielten ihr Versprechen, die zahlreich erschienene Fangemeinde mit einem spannenden Spiel zu belohnen. Temporeiche Angriffe der Geraer parierten sie mit einer sicheren und agilen Abwehr, wodurch sie bereits zur Halbzeit 11:10 führten. In ständigem Wechsel rangen beide Mannschaften um jedes Tor, doch keiner konnte sich absetzen. Erst in den letzten 30 Sekunden gelang den Fortunen der entscheidende Treffer zum 24:22. Erheblichen Anteil daran hatte Torhüter Thomas Dittrich, der seine Feuertaufe mit Bravour bestand. Als lebende Mauer machte er den Geraern das Leben schwer. Mit dem Sieg qualifizierten sich die Fortunen für das Halbfinale, wo sie auf den nächsten Oberligisten treffen: HV Sonneberg.


TA 08.01.2007   

 

 

 

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