Handball: Nick als Glücksbringer "

 

GROSSSCHWABHAUSEN (gf). Die Großschwabhäuser Handballer setzen im Vereinspokal das nächste dicke Achtungszeichen: Die Crew aus der Landesklasse zog durch einen 25:23-Sieg gegen Oberligist SG Erfurt/Bad Langensalza verdient in die dritte Runde ein.

Trainersohn Nick Heinemann vom Handball-Zweitbundesligisten Bernburg saß wieder als Glücksbringer auf der Bank, das frenetische Publikum peitschte die Spieler nach vorn und Co-Trainer Steffen Knittel dirigierte die Abwehr perfekt von der Seitenlinie - was sollte da eigentlich noch schief gehen?

Von Beginn an dominierten auf beiden Seiten die Abwehrreihen, was das 1:2 nach neun Minuten verdeutlichte. In dieser Phase bewies Martin Ehm seine Qualitäten als "Staubsauger". Er unterband immer wieder erfolgreich den Spielaufbau und steuerte zudem zwei Treffer zur 7:4-Führung bei. Bis zur Pause (11:6) rackerten beide Teams in der Verteidigung - jeder Treffer musste hart erarbeitet werden. Das lag nicht zuletzt am stark aufgelegten Roy Krumbholz im Fortuna-Kasten.

Mit großem Selbstvertrauen und fünf Toren Vorsprung kamen die Gastgeber aus der Kabine. Und sie machten dort weiter, wo sie aufgehört hatten. Mit unbedingtem Siegeswillen und lautstark unterstützenden Zuschauern baute die Mannschaft von Trainer Dirk Heinemann den Vorsprung zwischenzeitlich auf sieben Treffer aus. Dabei erwies sich Michael Zufelde nach langer Verletzungspause wieder als eiskalter Vollstrecker. Ab der 40. Minute schmolz die Führung - die erfahrenen Gäste witterten noch einmal ihre Chance. Routinier Jens Winter und Mark Wichmann behielten aber die Übersicht und sorgten kurz vor Ultimo mit ihren wichtigen Toren für die Vorentscheidung.

In der dritte Runde (18. November) wartet auf die Fortunen bereits der nächste Pokalknüller, wenn mit Hermsdorf II ein weiterer Oberligist anreist.


TA22.10.2006

 

 

 

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