| Großschwabhausen. (tlz) Pokalsensation in Großschwabhausen: Obwohl die Landesklasse-Handballer des SV Fortuna nicht in Bestbesetzung antraten, warfen sie den Oberliga-Aufsteiger Erfurt/Bad Langensalza mit einem 25:23 (11:6) aus dem Rennen um den Landespokal. Erstmals agierte Steffen Knittel als Co-Trainer, er lenkte und dirigierte geschickt die Abwehr. 133 Zuschauer, unter ihnen vier Trommler der Gäste, sorgten für eine tolle Stimmung.
Von Anfang an dominierten die Abwehrreihen, Erfurt ging 0:2 in Führung. Der wieder als "Staubsauger" wirkende Youngster Martin Ehm bereitete den Gästen zunehmend Probleme, er störte ihren Spielaufbau maßgeblich. Der Fortuna-Torwart Roy Krumbholz hielt großartig, aber auch sein Gegenüber hatte einen guten Tag erwischt. Schon zur Halbzeit roch es nach einer Überraschung.
Fortuna weiter am Drücker: Die Abwehr stand stabil und beweglich, vorn machte man kurzen Prozess, in der 36. Minute führten die Gastgeber mit sieben Toren Vorsprung. Der lange verletzte Michael Zufelde (19) erwies sich bei zwei Gegenstößen als kalter Vollstrecker. Doch der Vorsprung schmolz, die Kräfte ließen nach, Angriffe wurden zu früh und überhastet abgeschlossen. In der 40. Minute führte Fortuna noch mit vier Toren. Aber der Oldie und Neu-Fortune Jens Winter warf zwei wichtige Tore, und Mark Wichmann gelang mit einem schönen Hüftwurf die Vorentscheidung. Statistik
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