Handball: Beide souverän


 

In Großschwabhausen hatten sich die Fans der Landesklasse-Männer auf ein Spitzenspiel gefreut: Ihr Team empfing als Tabellenführer den Dritten, HSV Ronneburg II. Was sie zu sehen bekamen, war jedoch alles andere als ein handballerischer Weihnachts-Festschmaus. Die Gäste kamen nach der 0:1-Führung nicht mehr gegen die starke Fortunen-Abwehr an und lagen zur Pause bereits spielentscheidend 17:8 hinten. Das Spiel plätscherte danach nur noch vor sich hin. Ohne große Anstrengung baute Großschwabhausen den Vorsprung auf 22:10 (41.) aus - dann wollten die Fortunen nicht mehr. Trainer Dirk Heinemann wechselte munter durch, zeigte sich aber vor allem von den jungen Spielern enttäuscht: "Die hätten sich bei diesem Spielstand ein bisschen mehr zutrauen müssen. Aber nach dem Kracher gegen Saalfeld fehlte uns wohl die geistige Frische." Ausnahme: Christian Wessely versprühte Tatendrang und warf die schönsten Tore. Endstand war 31:23.


TA 10.12.2006   

 

 

 

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