Großschwabhausen/Weimar. (tlz) Es bleibt dabei: Immer wenn Trainersohn und Zweitbundesligaspieler Nick Heinemann auf der Fortunenbank sitzt, ist das eine Sieggarantie. Und sicher ist auch, dass immer wenn Großschwabhausen auf Saalfeld trifft, eine unheimliche Spannung in der Luft liegt. Nach einem verbissenen Spiel hieß der Sieger mit 23:22 Toren Großschwabhausen. Nun haben es die Fortunen in der Hand, Meisterschaft und Aufstieg perfekt zu machen.
Schnell gingen die Saalfelder mit 2:2 in Führung, doch diesmal ließen die Fortunen gar keinen größeren Vorsprung zu und glichen postwendend aus. Bis zur 15. Minute (7:7) konnte sich aber keiner erfolgreich absetzen. Großschwabhausen hatte die Saalfelder Rückraumschützen anfangs gut unter Kontrolle, musste dafür aber mehrere Treffer vom Kreis hinnehmen. Das in der Vergangenheit sehr gefürchtete Konterspiel der Saalfelder wurde gar nicht erst zugelassen. Zwischenzeitlich konnten sich die Gastgeber bis auf vier Tore zum 13:9 (27.) absetzen, verspielten diesen Vorsprung aber bis zur Pause (13:12) wieder. Danach legten die Gäste allerdings einen Bilderbuchstart an den Tag und gingen mit 15:14 (33.) erstmals aber auch letztmalig in Führung. Bis zur 44. Minute (17:17) wogte das Spiel hin und her.
In der 56. stand es Unentschieden 22:22. Maik Wichmann erzielte nach einer genommenen Auszeit mit einem schönen Schlagwurftor 55 Sekunden vor Spielende das entscheidende Siegtor. Die Saalfelder kämpften noch einmal mit dem Mut der Verzweiflung, konnten an dem Spielausgang aber nicht mehr rütteln
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