GROSSSCHWABHAUSEN (mg). Alles klar für die Aufstiegsfeier: Mit einem Sieg Samstag 18.30 Uhr gegen Auma entern die Großschwabhäuser Handballer die Landesliga. Trainer Dirk Heinemann plant schon voraus.
"Eigentlich kann nichts mehr anbrennen." Dirk Heinemann, der Trainer der Landesklasse-Handballer von Fortuna Großschwabhausen, weiß um die Kräfteverhältnisse vor dem entscheidenden Spiel um den Staffelsieg. Blau-Weiß Auma ist Tabellensechster, das Hinspiel gewannen die Fortunen auswärts 30:21. "Wir wissen, wo wir gegen die ansetzen müssen", so Heinemann. "Die einzige Gefahr: Der Gegner hat nichts zu verlieren, wir hingegen spielen mit dem Druck, unbedingt gewinnen zu müssen." Allerdings kann Heinemann seine beste Besetzung aufs Feld schicken, und Fortuna ist kaum noch ausrechenbar. Während früher Maik Wichmann mit Abstand die meisten Treffer warf, verteilte sich die Torgefahr in dieser Saison fast gleichmäßig auf sechs Fortuna-Schützen.
An mangelnder Unterstützung von den Rängen dürfte es kaum scheitern: "Ich denke, das wird so wie gegen Sonneberg - 250 Zuschauer", blickt Heinemann voraus. Der unlängst neu gegründete Fanclub wird sich die akustische Oberhand in der Halle sichern. Falls Fortuna gewinnt, sind alle Besucher nach dem Spiel zur Aufstiegsfeier ins Sportlerheim eingeladen. 20 Kästen Freibier und einige Kisten Sekt stehen bereit.
Vor dem Aufstieg in die zweithöchste Thüringer Spielklasse ist Heinemann überhaupt nicht bang. "Als wir vor drei Jahren in die Landesliga kamen, ging das zu schnell, die Mannschaft war noch nicht so weit", erinnert er sich. "Inzwischen ist der Kader groß genug und auch ausgeglichen besetzt." Ergänzen müsste er das Team im Prinzip nur auf der Torwart-Position - Stamm-Keeper Roy Krumbholz arbeitet auf Montage und kommt kaum noch zum Trainieren. Ein Schlussmann aus Jena bestritt schon eine Probe-Einheit in Großschwabhausen, konnte sich aber noch nicht zum Wechsel durchringen. Zudem hat ein ehemaliger Sömmerdaer Oberliga-Spieler sein Interesse bekundet.