Handball: Ein anderes Kaliber


 

GROSSSCHWABHAUSEN (kbe). Der große Moment ist da: Samstag 18.30 Uhr erwarten die Handballer von Fortuna Großschwabhausen den Oberligisten Spielzeugstadt Sonneberg zum Halbfinale des Vereinspokals.

Der ganze Ort fiebert um den Einzug ins Finale mit, die Halle ist nahezu ausverkauft, mehr als 200 Tickets gingen bisher weg. Sonneberg bringt zudem einen vollbeladenen Fanbus mit - da knistert die Luft.

"Wir gehen dieses Mal als Außenseiter ins Spiel", sagt Fortunas Co-Trainer Steffen Knittel. Sonneberg behauptet sich in der Oberliga souverän im oberen Tabellendrittel und zeigte sich auch im Pokal bisher von der besten Seite. Davon lassen sich die Großschwabhäuser jedoch nicht einschüchtern, schließlich warfen sie bereits drei Oberligisten aus dem Rennen. "Dadurch haben wir auch ein gewisses Selbstvertrauen. Aber Sonneberg ist ein anderes Kaliber, die sind einen Tick stärker als unsere bisherigen Gegner", schätzt Knittel. Körperlich seien die Gäste seiner Mannschaft überlegen, doch werde das Spiel mehr im Kopf entschieden. "Unser Plus ist, dass die Jungs hochmotiviert sind, gegen ein höherklassiges Team anzutreten. Da haben es unsere Gegner schwerer."

Trotz des Pokalrauschs bleibt der Punktspielbetrieb für die Fortunen wichtiger. Dort treffen die Landesklasse-Zweiten in der kommenden Woche im Heimspiel auf das Schlusslicht TSV 1880 Gera-Zwötzen.


TA 14.02.2007   

 

 

 

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