Fortuna will ein Tor mehr


 

Großschwabhausen. (tlz/epp) Zwei Tore mehr werfen als der Gegner: Das hat bei den Landesklasse-Handballern von Fortuna Großschwabhausen in den bisherigen Spielen um den Thüringer Vereinspokal immer geklappt, und es soll auch am morgigen Samstag so sein. Nachdem die Truppe um den Trainer Dirk Heinemann mit dem Post SV Gera und dem SV Hermsdorf II (jeweils mit 24:22) sowie der SG Erfurt/Bad Langensalza (25:23) bereits drei Oberligisten aus dem Rennen warf, will der Bezirkspokalsieger der vergangenen Saison nun mit einem Sieg gegen den HV Spielzeugstadt Sonneberg gar ins Endspiel dieses Wettbewerbs kommen. Anwurf ist 18.30 Uhr.

Die Sonneberger sind - zumindest von der Papierform her - der bisher stärkste Oberligist, dem sich die Fortunen in diesem Wettbewerb stellen: Während die drei bisher bezwungenen Mannschaften derzeit die Tabellenplätze sieben, acht und neun belegen, sind die Spielzeugstädter immerhin Vierter, haben von ihren bisher 14 Punktspielen lediglich vier verloren. Ins Halbfinale kamen sie über ein 35:26 beim Landesklassisten FSV Eintracht Eisenach, ein 35:34 in eigener Halle gegen den Ligakonkurrenten HSV Ronneburg und ein 30:20 beim Landesligisten Motor Arnstadt. Übrigens konnte der Fortuna-Trainer die Sonneberger am ersten Februar-Wochenende in der Apoldaer Werner-Seelenbinder-Halle beobachten: Trotz des 26:25 beim gastgebenden HSV hält Dirk Heinemann die Aufgabe für lösbar.

Die Trainingseinheiten in dieser Woche leitet der Co-Trainer Steffen Knittel, Dirk Heinemann hat diese Woche Urlaub und kehrt erst am Samstagmittag zur Mannschaft zurück. Knittel war eigentlich als Spieler vom HBV Jena nach Großschwabhausen gewechselt, kann jedoch wegen einer Knieverletzung seit einem halben Jahr nicht mehr eingesetzt werden. Beim zusätzlichen vierten Training am Dienstag (sonst dreimal pro Woche) ging es um die Taktik und das 1:1-Spiel. "Alle anderen Spieler unseres 18er Kaders sind einsatzfähig", sagt der bisher erfolgreichste Werfer Maik Wichmann. Und auf jene zwei Tore angesprochen, die man mehr als der Gegner erzielen möge, sagt er trocken: "Eins würde uns schon reichen."


TLZ 15.02.2007

 

 

 

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