Derby in der Falkenburg

 

Weimar/Apolda. (tlz/epp/wh) Das Handball-Wochenende steht ganz im Zeichen des immer wieder mit Spannung erwarteten Landesklasse-Duells HSV Weimar gegen Fortuna Großschwabhausen, das wegen der Tischtennis-Landesmeisterschaft diesmal in der Falkenburg-Halle gespielt wird. Anwurf ist am Sonntag, 14 Uhr.

"Wir sind guter Dinge", sagt der Weimarer Trainer Holger Lippner: "Fortuna ist unter Druck - nicht wir." Er muss auf René Sucker und Robert Deobald verzichten, ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Lars Helmschrot. Der Rückraum soll mit Tobias Reich vom HSV II verstärkt werden. Von der Atmosphäre her sei es in der Falkenburg besser, "dort ist es sozusagen für beide ein Auswärtsspiel".

Lippners Trainerkollege Dirk Heinemann dagegen sieht in dem ungewohnten Spielort einen Nachteil für die Gastgeber. Nach der jüngsten Heimniederlage sei die Stimmung unter den Fortunen "angespannt und gedämpft". Man habe die jüngsten Spiele in Weimar nicht gewonnen, "und wir haben auch gar keine Lust auf die Favoriten-Rolle". Auch rede er trotz der jüngsten Erfolge nicht vom Aufstieg.

Heinemann muss noch immer auf den Torwart Roy Krumbholz verzichten, er wird demnächst am Knie operiert. Und auch der auch als Fußballer für den VfB Apolda tätige Martin Ehm wird fehlen. "Die Weimarer Spielweise liegt uns nicht, da muss schon alles passen", ergänzt Heinemann


TLZ 19.01.2007   

 

 

 

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