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Großschwabhausen. (tlz) Teuer bezahlen mussten die Handballer des SV Fortuna
Großschwabhausen beim 13. Spieltag der Landesliga den 29:24-Arbeitssieg gegen
den TSV 1898 Oppurg: Nicht nur, dass die Heinemann-Truppe von vornherein auf
vier wichtige Spieler verzichten musste - Mitte der ersten Halbzeit verletzte
sich Patrick Engemann bei einem Zusammenstoß auch noch so schwer am Knie, dass
er sofort in die Klinik gebracht werden musste.
Bis dahin hatte sich die
Partie vor 220 Zuschauern ausgeglichen gestaltet, wenngleich den Fortunen die
zündende Idee fehlte, das robuste Oppurger Abwehrbollwerk zu knacken. So war das
Unentschieden zur Halbzeit mehr als gerecht. Nach der Pause kam eine
hochmotivierte Fortuna aus der Kabine, die bis zu 35. Minute rasch einen
Vorsprung von drei Toren zum 15:12 ausbaute, bis zur 50. Minute sogar von sechs
Toren. Besonders gut setzten sich Robert Neumann, England-Rückkehrer Christian
Schmidt, Ex-HBV-Spieler Nicky Resimius und Roy Krumbholz im Tor in Szene. Doch
auch Maik Wichmann, der eigens für das Spiel von Wiesbaden anreiste, erwies sich
als unentbehrlich: Er brachte auf der eigentlich für ihn ungewohnten
Regieposition die nötige Ruhe ins Spiel.
TLZ 22.01.2008
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