Mit diesen Fehlern war nichts zu holen !

 

Das erste Auswärtsspiel der Saison endete für die Handballer der SG mit einer schmerzlichen Niederlage und der Erkenntnis, dass Fehler auf jeden Fall sofort bestraft werden. Auch wenn die Vorzeichen für diese Partie auf Grund von Personalsorgen nicht gerade die besten waren, so ist die, zumindest in der ersten Hälfte, gezeigte Leistung als nicht ausreichend zu bezeichnen. Besonders das fehlende Selbstbewusstsein machte sich sehr negativ bemerkbar und führte immer wieder zu Fehlern, die sehr resolut durch die Hausherren bestraft wurden.

Auch abwehrseitig offenbarten sich einige Schwächen die dazu beitrugen, dass die Gastgeber nach 7 Minuten mit 4:1 vorn lagen und immer besser in das Spiel fanden. Viel zu oft wurden in dieser Phase die Angriffe ohne Erfolg abgeschlossen. Hinzu kamen noch die technischen Fehler, die den Hausherren in die Hände spielten. Nach 17. Minuten war der Rückstand der SG bereits auf sechs Tore (9:3) angewachsen und selbst der größte Optimist spürte, dass nur ein Wunder hier noch etwas ausrichten kann.

Im Angriff führte auch der angewandte „Standhandball“ zu nichts, man konnte sich des Gefühls nicht erwehren, dass sich die Mannschaft selber im Weg stand und es wurde offensichtlich, dass sich so langsam aber sicher Unmut breit machte. Es war einfach der Wurm drin im Getriebe des SG-Spiels und die Vergabe von diversen „einhundertprozentigen“ spitzte die Situation nur noch weiter zu, auch wenn man den Rückstand zwischenzeitlich wieder auf 4 Tore(10:6, 24 min.) verkürzen konnte.

Gegen Ende der ersten Hälfte nutzten die Hausherren nochmals einige Fehler der SG und setzten sich schließlich bis zur Pause auf sieben Tore zum 13:6 ab. In der Kabine machten deutliche Worte den Spielern klar, dass man nur mit einer immensen Leistungssteigerung hier noch etwas bewegen kann. Doch zu Beginn der zweiten Hälfte reichte es bei den Spielern der SG nur zu einem kleinen Lebenszeichen. Fortuna indes gelang es sich immer weiter abzusetzen(20:10) und die Gäste hatten mit nur drei Toren in 16. Minuten nicht viel dagegenzusetzen. Erst in den verbleibenden 14. Minuten kam das Spiel der SG besser auf Touren und man schaffte es die Hausherren mit schnellem sowie Kombinationsreichen Spiel unter Druck zu setzen und sich immer wieder Chancen zu erarbeiten. Es war viel mehr Bewegung im Angriffsspiel der Gäste die nun auch die gesamte Breite des Spielfeldes nutzten um sich Räume zu verschaffen, was Fortuna immer wieder vor Abwehrprobleme stellte und die SG Tor um Tor aufholen ließ. Auch die Abwehr der SG ging nun wieder aggressiver gegen die  Angriffe der Gastgeber vor, was deren Angriffe ein ums andere mal Zunichte machte.

Nach 53 Spielminuten haben die Frieß-Schützlinge ihren Rückstand auf sieben Tore zum 21:14 abgebaut. Die SG versuchte nun vor allem mit viel Kampfgeist dieses Ergebnis zu korrigieren, doch leider fehlte den Akteuren der SG in vielen Situationen auch einfach nur das Glück und die immer wieder passierenden technischen Fehler taten ihr übriges und verhinderten eine weitere Ergebniskorrektur.

Die Hausherren waren bis zum Spielende in der Lage ihren sieben Tore Vorsprung über die Zeit zu retten. Am Ende blieben es bei sieben Toren Vorsprung für die Gastgeber und dem 25:18 Endstand. Bei den Spielern der SG rückte sofort nach dem Abpfiff die Frage “was wäre wenn“ in den Vordergrund. Doch ändern tut dies am gesamten Spielverlauf nun auch nichts mehr. Die Konzentration sollte nun dem kommenden Gegner, Aufsteiger Jena, im nächsten Heimspiel gelten, wo wohl auch die Personalsituation eine andere sein wird.

Arnstadt mit T. Thiel und R. Geyersbach im Tor, T. Merten(1), S. Schüler, P. Merten(2), F. Hoppe(5), N. Geyersbach(6), P. Oleschnewitz(1), T. Frieß(3), P. Hoppe

Homepage SG Arnstadt/Plaue 20.09.2008

 

 

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